Im Seminar beschäftigten wir uns mit Musik und deren besondere Bedeutung im Jugendalter, sowie dem Einsatz von musikpädagogischen Angeboten in der Kinder- und Jugendhilfe. Musik spielte in der Menschheitsgeschichte schon immer eine große Rolle und wurde immer weiterentwickelt.
Musik hat eine große Bedeutung bei der Identitätsentwicklung, besonders im Jugendalter, deshalb ist es wichtig in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen genauer darauf zu schauen und musikpädagogische Angebote durchzuführen.
Im Zusammenhang mit verschiedenen Musikstilen bearbeiteten wir im Seminar auch die dazugehörigen jugendlichen Subkulturen, deren Entwicklung, Ziele, Rituale und Unterscheidungsmerkmale.
Musik ist eine Möglichkeit zu kommunizieren, die eigenen Gefühle und Gedanken auszudrücken, zu verarbeiten oder die eigene Lebensgeschichte darzustellen.
Um einen guten Einstieg in das Thema Musikalität und Musikverständnis zu finden und uns persönlich damit auseinanderzusetzen, sollten wir uns ein für uns wichtiges Musikstück ins Plenum einbringen, um das Stück zu analysieren und in den Austausch darüber zu kommen. Es war interessant zu erleben, wie unterschiedlich der Musikgeschmack der Einzelnen doch in unserer Gruppe ist.
Außerdem haben wir in Kleingruppen Überlegungen zur eigenen Musiksozialisation und persönlichen Bedeutung von Musik ausgetauscht und mit der Musikbiografie gegenwärtiger Kinder und Jugendlicher verglichen.
Weiterhin haben wir den Unterschied zwischen Musik und Musikalität in der sozialen Arbeit bearbeitet und überlegt, wie wir Musikpädagogik und Angebote zur Hörerziehung gut in die Kinder- und Jugendhilfe implementieren können.
Am Mittwoch begannen wir in Kleingruppen den Leistungsnachweis für das Seminar vorzubereiten. In dem Leistungsnachweis beschäftigte sich jede Gruppe mit einem Musikgenre / Musikstil und entwickelte eine anschauliche Präsentation, die wir am Donnerstag vor der Klasse vorstellten.
Wir sprachen darüber, was die einzelnen Musikgenres ausmacht, welche Merkmale diese haben und welche Kinder und Jugendlichen damit erreicht werden.
Am Donnerstag haben wir sehr unterschiedliche und ideenreiche Präsentationen erlebt. Einige Gruppen haben musikalische Einlagen, Videoclips in ihren Vortrag eingefügt. Bei anderen Gruppen gab es Einschätzungsaufgaben oder ein Quiz als interaktive Elemente ihrer Präsentation. Insgesamt ist es allen Kleingruppen gelungen die Vielfalt im Thema Musik und Jugendkulturen anschaulich zu machen und den Impuls gegeben, verstärkt auch musikpädagogische Angebote in der Praxis öfters durchzuführen.
Fr. Windisch für den BK38


